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Besondere Geräte
Auf dieser Seite stellen wir Ihnen besondere
oder interessante Geräte der Feuerwehr Waldtrudering
vor.
Absturzsicherung
Erste-Hilfe Ausrüstung
Überdrucklüfter
Wärmebildkamera
Hydraulischer Rettungssatz
Der Gerätesatz
Absturzsicherung
Oft wird die Feuerwehr zu Einsätzen gerufen, die sich in "höheren"
Lagen abspielen: zum Beispiel das Abdichten von bei Unwetter
abgedeckten Dächern oder beim Absägen von absturzgefährdeten
Ästen. Dabei ist für den Feuerwehrmann eine gute Absturzsicherung
lebensnotwendig. Zu diesem Zweck führt die Feuerwehr zur Eigensicherung
einen "Gerätesatz Absturzsicherung" mit, der nach den modernsten
Erkenntnissen gestaltet wurde. Im Einsatz legt ein Feuerwehrmann
den Klettergurt an und bindet sich in das Sicherungsseil ein.
Ein zweiter Mann stellt einen Sicherungspunkt her und sichert
den vorgehenden Mann. Während des Aufstiegs werden mittels
der Sicherungsschlingen in regelmäßigen Abständen Zwischensicherungen
an geeigneten Festpunkten gelegt. Mit Hilfe der Klettersteigkarabiner
kann sich der aufsteigende Feuerwehrmann an Leitern o.ä. seilunabhängig
selber sichern. Verletzte Personen können mit Hilfe der mitgeführten
Ausrüstung gesichert werden.
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Die Erste-Hilfe Ausrüstung
Sprichwörtlich das "Herzstück"
der Erste-Hilfe Ausrüstung der Feuerwehr Waldtrudering ist der
Defibrillator, auch AED genannt. Diese Anschaffung des
Fördervereins wurde durch Zuschüsse des Bezirksausschusses
und Spenden der Waldtruderinger Bevölkerung ermöglicht. Das
Gerät ist so gestaltet, dass sogar Laien es sicher bedienen
können. Deswegen soll es in Zukunft in größeren
öffentlichen Gebäuden wie ein Feuerlöscher zum Standard
werden. Heute sind bereits zahlreiche U-Bahn-Stationen, das
Kreisverwaltungsreferat und einige Bürogebäude und
Einkaufszentren damit ausgestattet. Der "Defi" wird auf dem
Erstfahrzeug neben einem Beatmungskoffer, der zur Sauerstoffgabe dient,
bei allen Einsätzen, Übungen und Veranstaltungen
mitgeführt. Ergänzt wird die Ausrüstung durch einen
Halswirbel-Stützkragen und einem erweiterten
Erstversorgungskoffer. Die Ausrüstung entspricht nun auch dem
"First-Responder" Konzept, das die Hilfeleistung durch die Feuerwehr
bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes vorsieht. Der Umgang mit den
Geräten, insbesondere die lebenswichtige
Herz-Lungen-Wiederbelebung werden regelmäßig von der
gesamten Mannschaft wiederholt.
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Der Überdrucklüfter
Prinzip der Überdruckbelüftung ist die Bildung
eines leichten Überdruckes im Gebäude. Dadurch können durch
eine Abluftöffnung, beispielsweise ein Dachfenster, Brandgase
und Rauch schnell aus dem betroffenen Gebäude geblasen werden.
Für die im Gebäude befindlichen Personen bleibt so der Fluchtweg
rauchfrei, für die vorgehenden Feuerwehrmänner wird die Sicht
stark verbessert, ein schnelleres und sicheres Absuchen und
Vordringen zum Brandherd wird so möglich. Der benzinbetriebene
Lüfter wurde aus Vereinsmitteln beschafft und wird auf dem Erstfahrzeug
mitgeführt.
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Die
Wärmebildkamera
Mit der so genannten Wärmebildkamera können die im Einsatz
in einem Gebäude vorgehenden Feuerwehrleute trotz Rauch und
Qualm klar sehen und so lebensrettende Zeit bei der Personensuche
sparen. Das bereits bei vielen Feuerwehren im Einsatz befindliche
Gerät registriert feinste Temperatur-Unterschiede und setzt
diese auf einem stark beleuchteten Bildschirm zu einem scharfen
Bild zusammen. Was sonst durch dichten Rauch dem menschlichen
Auge verborgen bleibt, wird klar erkennbar - eben auch die
Silhouette menschlicher Körper. Zusätzlich bringt die Kamera
mehr Sicherheit für die im Rauch vorgehenden Einsatzkräfte,
da sie in Notfällen jederzeit den sicheren Rückzugsweg finden
können. Die Kamera wird ständig auf einem Einsatzfahrzeug
mitgeführt und von dem ersten Löschtrupp eingesetzt. Wie bereits
der Defibrillator wurde die Anschaffung dieses Gerätes erst
durch die Spenden zahlreicher Waldtruderinger Bürger und aus
Mitteln des Bezirksausschusses möglich.

Der hydraulische Rettungssatz
Zur Befreiung eingeklemmter
Personen nach Verkehrsunfällen stehen der Feuerwehr Waldtrudering
eine hydraulische Rettungsschere und ein Rettungsspreizer mit einer
Spreizkraft von mehreren Tonnen, zur Verfügung. Mit diesen ist es
möglich Türen, die durch einen Unfall nicht mehr zu
öffnen sind, zu entfernen und zur schonenden Rettung eines
Patienten das Dach des Autos komplett abzuschneiden. Zusätzlich
befindet sich auf dem LF 16/12 ein hydraulischer Rettungszylinder, mit
welchem Teile eines deformierten Fahrzeuges auseinander gedrückt
werden können um z.B. die eingeklemmten Beine eines Patienten zu
entlasten.

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