Auf dieser Seite erhalten Sie einen Überblick
über besondere Einsätze der Feuerwehr Waldtrudering.
16.7.1984 Hagelschlag in Waldtrudering
Durch den massiven Hagelschlag und die darauf
folgenden starken Regenfälle musste die Feuerwehr Waldtrudering
zu 76 Einsätzen, wie hier bei der Kirche Christi Himmelfahrt,
ausrücken.
6.4.1987 Brand im Hofbräukeller
Nach drei Stunden Tätigkeit anderer Löschkräfte
wurde die Abteilung Waldtrudering zur Ablösung alarmiert.
Unter anderem wurden mit schwerem Atemschutz drei Strahlrohre
zur Brandbekämpfung des stark ausgedehnten Feuers vorgenommen.
nach oben
1.6.1987 Großbrand in Möbelgeschäft
Die Feuerwehr Waldtrudering war die erste
Einheit am Einsatzort in der Wasserburger Landstraße und löschte
gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr mit mehreren Rohren den
Brand im Verkaufsraum des Geschäfts.
nach oben
11.8.1987 Großfeuer durch Flugzeugabsturz
Die Abteilung Waldtrudering war eine
der ersten Feuerwehren vor Ort und wurde zur Brandbekämpfung
eingeteilt. Neben anderen Aufgaben wurde unter schwerem Atemschutz
die Gaszufuhr im Keller abgestellt und die Wasserversorgung
zur Einsatzstelle aufgebaut.
nach
oben
13.12.1988 Großfeuer im Einfamilienhaus
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand
die Hälfte des Wohngebäudes in Flammen. Zur Brandbekämpfung
waren sechs Preßluftatmer und zwei C-Rohre der Freiwilligen
Feuerwehr im Einsatz. Die Berufsfeuerwehr bekämpfte das Feuer
von der anderen Seite des Hauses ebenfalls unter schwerem
Atemschutz mit zwei C-Rohren.
nach oben
26.2.1990 Sturmschäden
in Waldtrudering
Die Stürme Vivian und Wiebke bescherten
der Feuerwehr Waldtrudering etwa 40 Einsätze. Hauptsächlich
mussten umgestürzte Bäume entfernt werden, die Straßen blockierten
oder Häuser gefährdeten.
nach oben
16.5.1992 Waldbrand im Perlacher Forst
Die Abteilung Waldtrudering wurde zur
Ablösung anderer Feuerwehren zur Einsatzstelle gerufen. Mit
teilweise sechs C-Rohren wurden umfangreiche Nachlöscharbeiten
durchgeführt.
nach oben
21.12.1996 Großbrand, Ingolstädter
Straße
Nachdem bereits zahlreiche Feuerwehrkräfte
über vier Stunden lang einen Brand in einer Lagerhalle bekämpft
hatten, wurde die Abteilung Waldtrudering zur Ablösung erschöpfter
Einsatzkräfte gerufen. Mit mehreren C-Rohren wurden Löscharbeiten
durchgeführt.
nach oben
3.6.1997 Verkehrsunfall, Wasserburger
Landstraße
Vermutlich aufgrund zu hoher Geschwindigkeit
war ein Pkw gegen einen Baum geprallt und der Lenker in seinem
Fahrzeug eingeklemmt. Der Fahrer wurde von der Feuerwehr betreut
und die Unfallstelle abgesichert. Die Berufsfeuerwehr nahm
einen Spreizer und eine Rettungsschere vor, um den Verunfallten
schonend aus dem Fahrzeugwrack zu retten.
nach oben
10.9.1999 Feuer
im Einfamilienhaus, Adlerstraße
Als die Kräfte der Feuerwehr Waldtrudering
an der Einsatzstelle eintrafen, drang dichter Qualm aus dem
Keller und dem Erdgeschoss des Anwesens. Die Wohnungstür musste
gewaltsam aufgebrochen werden, um den mit Atemschutzgeräten
ausgerüsteten Feuerwehrmännern den Zugang zu ermöglichen.
Mit mehreren C-Rohren wurde der Brand gelöscht.
nach oben
14.11.1999 Heizkraftwerk Perlach
Durch ein großes Leck in der Fernwärmeleitung
war eine beträchtliche Menge Wasser aus dem Rohrsystem entwichen,
der Stadtteil Neuperlach und angrenzende Viertel waren ohne
Wärmeversorgung. Um die Fernwärmeleitung wieder zu füllen,
musste das aufbereitete Wasser vom Heizkraftwerk Unterföhring
nach Perlach gefahren werden und dort eingeleitet werden.
Alle verfügbaren Tankfahrzeuge der Feuerwehr München und des
Landkreises und der Polizei waren im Pendelverkehr eingesetzt.
Die Feuerwehr Waldtrudering wurde neun Stunden lang eingesetzt.
nach oben
27.11.1999 Großbrand im Salvatorkeller
Nahezu sieben Stunden war die Feuerwehr
Waldtrudering beim Brand des Salvatorkellers eingesetzt. Bei
diesem Einsatz waren so gut wie alle Kräfte der Berufsfeuerwehr
und der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz.
nach oben
16.8.2002 Flutkatastrophe
Innerhalb von nur zwei Stunden erklärten
sich sieben Feuerwehrmänner allein aus Waldtrudering bereit,
zu einem mehrtägigen Einsatz nach Sachsen-Anhalt aufzubrechen.
Drei Züge der Freiwilligen Feuerwehr München setzten sich
am Abend des 16. August Richtung Dessau in Bewegung. Hier
galt es Dämme vor dem Eintreffen des Flutscheitelpunktes der
Elbe zu verstärken. Nach drei Tagen wurden die Kräfte in die
Nähe von Bitterfeld verlegt, um dort den Feuerwehrkräften
bei der Beseitigung der Flutschäden zu helfen.
nach oben
27.02.2002 Schwedensteinstraße: Dachstuhlbrand

Nachbarn bemerkten, dass Qualm aus einem Einfamilienhaus in der Schwedensteinstraße drang. Personen hielten sich zu diesem Zeitpunkt nicht im Haus auf. Beim Eintreffen der Einsatzfahrzeuge von Freiwilliger Feuerwehr und Berufsfeuerwehr schlugen bereits großflächig Flammen aus dem Dachstuhl. Zur Brandbekämpfung mussten mehrere C-Rohre vorgenommen werden. Der Löschangriff wurde im Inneren und über eine Drehleiter und eine Steckleiter von außen vorgenommen. Insgesamt wurden neun Atemschutzgeräte von Trupps der Abteilung Waldtrudering und der Berufsfeuerwehr eingesetzt. Zu Nachlöscharbeiten musste in zeitraubender Arbeit die Dachhaut geöffnet werden und Brandgut zerkleinert oder aufgerissen werden. Das Dach wurde anschließend mit Folie notdürftig abgedichtet. Der Brand entstand vermutlich durch einen Kurzschluss in der Hauselektrik und breitete sich auf die Dachkonstruktion aus.
nach oben
16.03.2003 Rappenweg: Großbrand

Beim Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehr und der Berufsfeuerwehr brannte es in einem zum Wohnraum umgebauten Anbau an einer Fahrzeughalle. Personen hielten sich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr im Gebäude auf. Es wurden von der Freiwilligen Feuerwehr zwei Löschrohre von Feuerwehrmännern unter Atemschutz vorgenommen, die Berufsfeuerwehr nahm zusätzlich zwei Löschrohre im Innenangriff und ein Wenderohr von der Drehleiter aus vor. Nachdem der Löschwasservorrat eines unterirdischen Tanks erschöpft war, musst eine Schlauchleitung über längere Strecken zum nächstgelegenen Hydranten aufgebaut werden. Ein Bewohner musste mit einer leichten Rauchgasvergiftung behandelt werden.
nach oben
31.03.2005 Valentin-Linhof-Straße: Großbrand

Am 31. März 2005 kam es zum Brand einer 2500 m² großen Lagerhalle. Die in der Halle befindliche Werkstätte, das Lager und Teile des Verkaufsraums brannten vollständig aus. Bereits auf der Anfahrt forderten die ersten Einsatzkräfte aufgrund der enormen Rauchsäule über dem Moosfeld über die Leitstelle Verstärkung an. Während der Brandbekämpfung sperrte die Polizei das Gebiet großräumig ab. Daher kam es für mehrere Stunden zu massiven Behinderungen und Staus in dem betroffenen Stadtteil. Alle Anwohner wurden über Radiostationen dazu aufgerufen, die Fenster und Türen dringend geschlossen zu halten. Die Mitarbeiter in den benachbarten Betrieben und Firmen wurden evakuiert und von der Feuerwehr in sichere Entfernung gebracht. Feuerwehrmänner der Abteilung Waldtrudering wurden zur Verstärkung gegen 16 Uhr zur Einsatzstelle alarmiert, um unter schwerem Atemschutz für fünf Stunden dem Brand mit Wasser- und Schaumrohren zu Leibe zu rücken und Glutnester abzulöschen.
nach oben
24.08.2005 Stadtgebiet München: Hochwasserhilfe

Nachdem der Wasserstand der Isar in den frühen Morgenstunden seinen Spitzenwert von 5,36 m erreicht hatte waren besonders die Stadtteile entlang des Isarufers von den Folgen des stark angestiegenen Grundwasserspiegels betroffen. In ganzen Straßenzügen standen die Keller unter Wasser, Fernwärme und Stromversorgung waren gefährdet.
Im Deutschen Museum, welches stellenweise bis an die Außenmauern von der Isar umspült wurde, drang das Wasser durch die alten gemauerten Kellerwände besonders schnell ein. Hiervon betroffen waren besonders die Bereiche Bergbau und die Automobilhalle mit ihren Exponaten, sowie ein Lager für wertvolle Bilder. Im Rahmen des bis Mitternacht dauernden Hochwassereinsatzes war die Abteilung Waldtrudering allein hier sechs Stunden tätig.
Weitere Einsatzorte lagen entlang des Isarufers in den Stadtteilen Oberföhring, Lehel und Au. Hier galt es immer wieder Keller und Tiefgaragen vom Wasser zu befreien. Aufgrund des andauernden hohen Grundwasserpegels war es stellenweise lediglich möglich Sachwerte in Sicherheit zu bringen, da das ständig nachdrückende Grundwasser ein restloses Trockenlegen unmöglich machte.
nach oben
12.02.-14.02.2006 Schneekatastrophe in Niederbayern: Überlandhilfe im Landkreis Regen

Mit einer "Vorwarnzei"t von 45 Minuten erklärten sich am Sonntag Mittag acht Feuerwehrler aus Waldtrudering bereit, zusammen mit dem Kontingent der Freiwilligen Feuerwehr München zur Überlandhilfe nach Regen aufzubrechen. Nach einer kurzen Wartezeit am Sammelpunkt an der Feuerwache 6 der Berufsfeuerwehr (Pasing), ging es dann über die Autobahn nach Regen. Wegen der späten Ankunft konnten wir erst am nächsten Tag in Bayerisch Eisenstein zum Einsatz kommen. Mehrere Tage wurden Dächer von der tonnenschweren Last in Handarbeit befreit.
nach oben
Juni/Juli 2006 Fußball Weltmeisterschaft 2006

Während der Fußball Weltmeisterschaft, speziell an den sechs Spieltagen in München wurde die Mannschaft der Feuerwehr Waldtrudering umfangreich eingesetzt. An jedem Spieltag wurde das Tanklöschfahrzeug in das Stadion verlegt, um dort einerseits den Zug der Berufsfeuerwehr im Falle eines Brandes oder Hilfeleistungseinsatzes zu unterstützen, andererseits um die Dekontamination (d.h. Abwaschen von Gift- oder Kampfstoffen) betroffener Personen durchzuführen. Zusätzlich wurde das Löschgruppenfahrzeug an zwei Spieltagen zur Abteilung Freimann, bzw. Harthof verlegt um dort in Stadionnähe, mit neun Feuerwehrleuten besetzt, für eventuelle Notfälle bereit zu stehen. Ebenfalls wurde der Bereitstellungsplatz auf der Feuerwache „Perlach“ mit Lotsenfahrern und weiterem Personal unterstützt.
nach oben |